top of page

03.07.23 - Wien bis Bratislava - najo, wor eh schee ... fad

  • Autorenbild: Marc Kaurzinek
    Marc Kaurzinek
  • 5. Juli 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Juli 2023

Gefahrene Strecke: 103,9km


Zugegeben, der Titel ist ein Eye Catcher. Nicht alles war fad, nur halt vieles 🫣


Die Nacht vom 02.-03.07. verbrachte ich auf der Couch von Thomas/Eva, einem gut befreundeten Pärchen. Sie hatten mich eingeladen, damit ich meine Reise direkt in Wien und nicht erst nach einer langen Zugfahrt beginnen konnte.

Thomas half mir nochmal den Reifendruck hochzupumpen und begleitete mich eine knappe halbe Stunde auf meinem Weg. Das war ein tolles Gefühl, die vielen Sorgen über meine Ausrüstung oder Fitness wogen während unser gemeinsamen Strecke nur halb so schwer.


Nach einem herzlichen Abschied auf der Donauinsel für ich allein weiter. Es folgte eine eher ereignislose Fahrt, wo nur ab und an ein paar betrunkene, schräg angezogene Wiener (vermeintlich Wappler) für ein Lächeln sorgten.


Bei Haslau folgte ich einer Empfehlung von Markus, ein ehemaliger Arbeitskollege, ich solle doch die Fähre nach Haslau nehmen, weil der Radweg auf der anderen Seite der Donau so viel schöner ist. Es erwarteten mich leider gefühlt unendliche Schotterwege, die meinen Rennrad-Reifen gar nicht gefielen (wegen hohem Frustlevel war keine Fotodokumentation möglich, wsl auch besser so...)

Das "größte" Highlight der Etappe war das Heidentor nahe Petronell-Carnuntum, das vermutlich während der Regierungszeit des römischen Kaisers Constantius II im 4. Jht errichtet wurde.


Nach weiteren Stunden schweißtreibenden Strampelns erreichte ich schließlich Bratislava.

Auf ein schnelles Einchecken im Hotel habe ich gehofft, natürlich kam es anders. Es war gar nicht so abseits des Zentrums (max 3km), aber ich hatte die Höhenlinien der Stadt nicht am Schirm. So strampelte ich - vollgepackt mit einer Zuladung von ~30kg - durch die nördlichen Villenviertel gefühlt 5mal den Bratislavar Ruckerlberg rauf und runter.


Nach einer schnellen Dusche machte ich mich sofort auf in die Stadt, um diese bei den letzten Sonnenstrahlen noch zu sehen. Ich war auf der Burg und bei anderen Sight , "ganz nett" würde ich sagen, aber wenig beeindruckend. Leider habe ich bereits zu viele europäische Städte gesehen.


Am Abend kam etwas Frust hoch. Ich war die Stramplerei noch nicht gewohnt, entsprechend "fertig" war ich. Dazu kam eine leider (nach meinem Eindruck nach) eher fade Stadt, ich hätte eine bessere "Belohnung" nach meinen Strapazen erhofft.


Nachdem ich den 1. Reisebericht an meinem 4. Reisetag schreibe, muss ich schon über mich und meinen Frust schmunzeln. Seit dem hat sich einiges geändert, aber das gibt's erst in den nächsten Berichten 😘

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

1 Kommentar


Nora La
Nora La
05. Juli 2023

Oh ich find deine Fotos und den Bericht großartig 😅 Bratislava sieht auch sehr aus - vielleicht war der Strampelfrust (noch) zu groß, als dass du's wertschätzen hast können? Jedenfalls freu ich mich schon auf weitere Berichte!!

Gefällt mir
Beitrag: Blog2_Post
bottom of page